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..:: Schirmherrnbitten fürs Gründungsfest 2013 vom 11.08.2012


Hofkirchen (hk) Eine absolute Premiere war das persönliche, an ihn gerichtete, Schirmherrenbitten für Bürgermeister Willi Wagenpfeil. Er sei zwar schon oft Schirmherr gewesen, doch ein echtes Schirmherrenbitten für seine Person hatte es bisher während seiner kommunalen Amtslaufbahn noch nie gegeben, so das Gemeindeoberhaupt lachend.  Die Feuerwehr hatte Bürgermeister Willi Wagenpfeil für das im nächsten Jahr anstehende 150jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe gebeten, die Schirmherrschaft zu übernehmen und das dazugehörige offizielle Bitten um diese Funktion angekündigt. Angeführt von den Hofkirchner Turmbläsern ging eine festliche Delegation der Feuerwehr mit Fahnenmutter Petra Moser, Ehrenfahnenmutter Martha Rossgoderer und Pfarrer Gotthard Weiß bei witterungsbedingtem Nieselregen zum Privatanwesen des Bürgermeisters.  Dort bat Vorstand Josef Rauch in aller Form um die Übernahme der Schirmherrschaft, dabei überreichte er einen blau-weißen Schirm, der wegen des Regens von Bürgermeister Wagenpfeil auch gleich in Gebrauch genommen wurde. Doch so leicht ließ sich der angehende Schirmherr zum „Ja-Sagen“ nicht überreden. Er hatte für die Feuerwehrler einige Aufgaben vorbereitet. Mit Zeitvorgabe galt es, fünf Stationen zu absolvieren. Kommandant Hans-Peter Binder, der stv. Kommandant Christian Schneider, Vorstand Josef Rauch, Kassier Dieter Waas und KBM Georg Stelzer waren die Auserwählten, die dazu antreten durften. Zuerst mussten die fünf in alte Feuerwehranzüge schlüpfen. Bürgermeister Willi Wagenpfeil wollte mit dem Wechseln der Bekleidung herausfinden, ob die Knie für das „Scheitlknien“ heimlich bandagiert worden, doch dass die Anzüge über die getragene Uniform angezogen wurden, damit hatte er nicht gerechnet. Somit blieb dieses Geheimnis um die Bandagen verborgen. Während des „Scheitlkniens“ galt es, aus dem aktuellen Feuerwehr-Jahresbericht fünf Fragen richtig zu beantworten, für jede falsche Antwort gab es „flüssige“ Bestrafung. Des Weiteren hätte das Feuerwehrlied „Blau wie der Himmel“ in melodischer Form von den „Scheitlknieern“ gesungen werden sollen. „Das hat sich eher angehört wie ein Rap oder ein Gedicht“, so KBM Georg Stelzer anschließend lachend über die gesangliche Leistung seiner Fünfergruppe. Es folgte das Füllen eines Maßkrugs mit Wasser, das mit einer Kübelspritze aus einer gehörigen Distanz mit einem umgedrehten Schirm aufgefangen werden musste, dabei wurden alle gehörig nass gespritzt. Die letzte Prüfung bestand darin, dass KBM Georg Stelzer ein vermeintlich mit Bier gefülltes 50l-Holzfass anzapfen durfte, wie sich herausstellte, war der überaus große Schwall, der mit lautem Zischen austrat, ein von der Brauerei extra kreiertes Gemisch aus Wasser und Luft, das nach dem Anschlagen unter enormen Druck gehörig spritze. Doch all das Abmühen während der Prüfungen hatte sich gelohnt, denn für die absolvierten Leistungen zum Schirmherrnbitten gab es das deutliche „Ja“ von Bürgermeister Wagenpfeil. Anschließend wurde bei deftigen Schmankerln noch bis tief in die Nacht hinein gefeiert.




..:: Fahnenmutterbitten bei Petra Moser vom 15.07.2012


Hofkirchen (hk) Die Vorbereitungen zum 150jährigen Gründungsfest der Feuerwehr Hofkirchen im nächsten Jahr laufen bereits auf Hochtouren. Neben dem kürzlich stattgefundenen Schirmherrenbitten bei Bürgermeister Willi Wagenpfeil gab es nun auch ein Fahnenmutterbitten. Petra Moser wird zum Jubelfest die neue Fahnenmutter und löst 2013 die noch amtierende Fahnenmutter Martha Rossgoderer ab. Martha Rossgoderer trägt seit 1963 den stolzen Titel der Fahnenmutter und ist mittlerweile Ehrenmitglied der Feuerwehr. Zum 150jährigen Gründungsfest wird ihr die große Aufmerksamkeit zuteil, dass sie zur Ehrenfahnenmutter ernannt wird.
Petra Moser, 1983 bereits selbst Festdame zum 120jährigen Gründungsfest, hatte sich im Vorfeld bereits zur Amtsübernahme als Fahnenmutter bereit erklärt, jedoch nicht, ohne dass sie „ihre“ Herren kräftig darum bitten ließ. Angeführt von den Hofkirchner Turmbläsern ging es vom Marktplatz in Richtung des Privatanwesens der künftigen Amtsträgerin. Der Formation schloss sich ebenfalls eine Abordnung des Patenvereins Hilgartsberg an. Mit der Bitte in Gedichtform und einem Blumenstrauß bat Vorstand Josef Rauch um die Übernahme der Fahnenmutterschaft. Doch so einfach ließ sich Petra Moser zu diesem Amt nicht überreden. Sie hatte sich mehrere Aufgaben ausgedacht, die die Feuerwehrführung mit Bürgermeister Willi Wagenpfeil absolvieren musste. Feingefühl war gefragt, als ein rohes Ei durch einen B-Schlauch gefädelt wurde, denn das Ei durfte nicht zerbrechen. Beim „Nageln“ galt es, lange Nägel in einen Hackstock zu schlagen. Für jeden Fehlschlag gab es hochprozentige „Bestrafung“. KBM Georg Stelzer durfte sich einer besonderen Herausforderung stellen. Mit einer Wasserspritzpistole galt es, Teelichter, die jeweils am Helm seiner Zielpersonen angebracht waren, auszulöschen. In einer Reihe musste sich dabei die Feuerwehrführung und Gemeindeoberhaupt Willi Wagenpfeil vor den „Schützen“  in Regenkleidung auf eine Bank setzen. „Das ist schon eine heikle Angelegenheit, wenn man auf den Bürgermeister zielen muss“, gestand KBM Georg Stelzer bei dieser Aufgabe. Die finale Prüfung bestand aus dem traditionelle Scheitl-Knien, bei dem ebenfalls die Führungskräfte der Wehr mit Bürgermeister Wagenpfeil „ran“ durften. Bevor es an den Knien richtig weh tat, kam das erlösende „Ja“ von Petra Moser, die sich damit endgültig für die Übernahme der Fahnenmutterschaft aussprach. Bis spät in die Nacht hinein wurde gemeinsam gefeiert und bereits die nächste anstehende Veranstaltung geplant – das Patenbitten bei der Hilgartsberger Feuerwehr. Bis dahin vergeht jedoch noch etwas Zeit, um die geschundenen Knie zu pflegen.





..:: Fußballspiele im Feuerwehrhaus vom 06.06.2012
Wir übertragen wieder für euch die Fußballspiele der EM 2012 beim Public Viewing im Feuerwehrhaus. Ab dem zweiten Gruppenspiel alle weiteren Gruppenspiele und beim Weiterkommen auch die K.O. Runde der Deutschen Mannschaft. Wir freuen uns auf euer Kommen!!


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